Auf eine besondere Veranstaltungsreihe können wir dieses Jahr zurückschauen. Im Rahmen des „Russischen Sommers“ gab es zahlreiche Konzerte und Feste, die uns die Kultur und die Lebensweise von Russland näher brachte.
Es begann am 17. Juni 2008, mit einem großen „Russischen Fest“. Das Vokalensemble Wittmann sang russische und deutsche Volkslieder. Dies war gleichzeitig auch ein schönes Wiedersehen mit Rosa Wittmann, die im letzten Winter im Sozialen Dienst mitgearbeitet hatte.
Kulinarisch verwöhnt wurden wir durch ein Büfett
mit russischen Spezialitäten.
Über Land und Leute konnte man, durch ein witziges und informatives Quiz, noch einiges erfahren.
Unterstützt wurden wir bei dem Fest von den Damen des Kiwanis-Club ISIS, die uns wieder tatkräftig zur Seite standen.
Besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle auch Leila Sturm aus Zähringen aussprechen. Die Inhaberin eines Ladens mit russischen Spezialitäten spendete uns kulinarische Häppchen. Zudem stellte sie uns Dekorationsmaterial zu Verfügung, das das Fest optisch abrundete.
Einen weiteren Höhepunkt stellte der „Erzählnachmittag“ mit Swetlana Geier dar. Frau Geier ist Trägerin des „Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 1995“. Die Dostoevskij- Übersetzerin trägt auch die Ehrendoktorwürde der Universität Freiburg. Mit sehr viel persönlichem Hintergrund erzählte sie uns über die „Sitten und Bräuche in Russland“. Dabei lag ein besonderes Augenmerk auf den Bräuchen der Russisch-orthodoxen Kirchen und ihrem Umgang mit Leben und Tod.
Frau Geier und ihre Familie sind unserem Haus sehr verbunden, und so hat ihre Enkeltochter Sophia Geier, deren Mann Peter Hajek sowie deren Freundin Joanna Carlet den Nachmittag mit russischen Volksliedern musikalisch umrahmt.
Frau Geier hat auf beeindruckende Weise das Fühlen und Denken der Orthodoxen Gläubigen dargestellt, so dass eine ganz besondere Atmosphäre entstand.
Ergänzt wurde die „Russische Woche“ noch durch zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema „Russland“. Gezeigt wurden die beiden Teile des Filmklassikers „Dr Schiwago“ .
Es gab ein Zitherkonzert mit der russischen Kindergruppe „Perepölotschka“. Sie spielten russische Volksstücke. Während an diesem Nachmittag eher die leisen Töne vorherrschten, ging es mit Anette Morasch sehr viel temperamentvoller zu. Bei ihrem Konzert sang sie russische Lieder, die sie mit dem Akkordeon begleitete.