Im Rahmen der Woche der Inklusion hat das Stadtteilprojekt Freiburg des Katharinenstifts gemeinsam mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren aus der Freiburger Innenstadt einen bewegten Nachmittag im Stadtgarten gestaltet.
Die Veranstaltung hatte das Ziel, auf die Bedeutung von Barrierefreiheit aufmerksam zu machen. Denn Inklusion bedeutet, unsere Welt so zu gestalten, dass alle Menschen gleichberechtigt und ohne Hindernisse am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dabei spielt eine barrierefreie Infrastruktur – sowohl im öffentlichen Raum als auch im Verkehrswesen – eine zentrale Rolle.
Unter dem Motto „Alt und Jung in Bewegung“ konnten die Besucherinnen und Besucher moderne Rollatoren, Rollstühle und Gehhilfen des Sanitätshauses Storch & Beller kennenlernen und auf einer Teststrecke selbst ausprobieren. Darüber hinaus sorgten ein abwechslungsreiches Kinderprogramm sowie die Mitmachangebote von beneFit e. V. und Bike Bridge e. V. („Radeln ohne Alter“) für Bewegung, Begegnung und Spaß für alle Generationen. Zahlreiche Gespräche und Informationsangebote rund um das Thema barrierefreie Mobilität in Freiburg rundeten den Nachmittag ab.
Besonders erfreulich war für uns der offene Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Freiburg. Das Garten- und Tiefbauamt arbeitet daran, bestehende Konzepte zur Verbesserung der Barrierefreiheit schrittweise umzusetzen und zeigte sich zugleich sehr aufgeschlossen für den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Interessengruppen. Dies ist ein wichtiges Signal auf dem Weg zu einer altersfreundlichen und inklusiven Innenstadt, deren Bedeutung in den kommenden Jahrzehnten weiter zunehmen wird.
Wir freuen uns sehr über die Unterstützung unserer Kooperationspartner. Bike Bridge e. V. und beneFit e. V. bereicherten den Aktionstag mit ihren Angeboten und schufen zahlreiche Möglichkeiten für Begegnung und gemeinsames Erleben. Ebenso leistete das Sanitätshaus Storch & Beller mit der Präsentation moderner Rollstühle und elektrischer Mobilitätshilfen einen wertvollen Beitrag zur Aufklärung über zeitgemäße Hilfsmittel und deren Nutzung im Alltag.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und Besucherinnen und Besuchern für einen gelungenen Nachmittag, der gezeigt hat, wie wichtig gemeinsames Engagement für mehr Barrierefreiheit und Teilhabe ist.
Die Deutsche Fernsehlotterie fördert das Stadtteilprojekt. Ziel ist es, einen Rahmen zu schaffen, in dem Menschen sich einbringen, austauschen und engagieren können. Das Quartiersmanagement möchte Begegnungen zwischen den Generationen ermöglichen und allen Menschen im Quartier Möglichkeiten bieten, sich aktiv einzubringen.
Weitere Informationen: www.fernsehlotterie.de